Geschichte FS1

FS1 Beta: 2015 –

Seit März 2019 hat FS1 eine “Mittelfristige Fördervereinbarung” mit der Stadt Salzburg, der die vielfältigen Kooperationsprojekte unter einem “Dach” in einer Zielvereinbarung zusammenfaßt. Dies soll die administrative Abwicklung für beide Seiten vereinfachen.

#spsc2018

Der „Salzburg Peace Song Contest“ kurz #SPSC2018 sollte im Rahmen des „Stille Nacht Jahres“ von Mai 2018 bis Jänner 2019 einen Appell für mehr Frieden und Gemeinschaft von Salzburg aus in die Welt tragen. Zahlreiche Jugendliche texteten und komponierten Songs und Musikvideos für Frieden und Solidarität in Europa und global.

vlnr. Alf Altendorf (Kaufmännische Geschäftsführung FS1), Susanne Kurz (Obfrau IMB), Sebastian Linz (Künstlerische Geschäftsführung ARGEkultur), Wolfgang Stöger (Finanzreferent IMB), Michael Russ (Präsident Lebenshilfe)
vlnr. Alf Altendorf (Kaufmännische Geschäftsführung FS1), Susanne Kurz (Obfrau IMB), Sebastian Linz (Künstlerische Geschäftsführung ARGEkultur), Wolfgang Stöger (Finanzreferent IMB), Michael Russ (Präsident Lebenshilfe)

Die Community TV Salzburg Gemeinnützige BetriebsgesmbH, der Träger des nichtkommerziellen Fernsehsenders „FS1“, verändert im September 2018 ihre Gesellschafterstruktur. Der Gründungspartner „IMB – Institut für Medienbildung“ verkauft seine 24% Stammkapital zu je 12% an das Kulturzentrum „ARGEkultur“ und die „Lebenshilfe Salzburg“, die Menschen mit geistigen Einschränkungen landesweit betreut. Die weiteren Gesellschafter bleiben unverändert.

Im Juli 2018 übernimmt der Sender die Durchführung des Juvinale – Nachwuchsfilmfestival vom Juvinale-Verein, wo FS1 schon vorher Gründungsmitglied war. Der Verein wird aufgelöst.

FS1 Leitbild 2018

Das neue Leitbild von FS1 wurde – gemeinsam mit Stakeholdern und den Mitarbeiter*innen – im Mai 2018 erarbeitet.

Seit Jänner 2018 führt die Ausbildungsorganisation Acort statt dem Institut für Medienbildung die FS1 Academy durch.

Im Juli 2017 kauft die Infrastruktur GesmbH von FS1 das Verleihequipment vom IMB an, um das Gerätemanagement zu verbessern.

5 Jahre FS1

Im Juni 2017 feiert FS1 5 Jahre Community Fernsehen in Salzburg.

Seit Jänner 2017 hat FS1 ein eigenes Produktionsfahrzeug, um externe Produktionen zu verbessern.

Ab Jänner 2017 ist FS1 auch auf A1.TV in HD empfangbar. Auf A1 zusätzlich mit EPG.

Der Verein der SendungsmacherInnen ist seit November 2016 mit 25,14% größter Gesellschafter von FS1 und hält damit die sogenannte “Sperrminorität”.

Seit November 2016 sendet FS1 in HD im Netz der Salzburg AG.

Ab 2016 nimmt FS1 am Europäischen Freiwilligen-Programm teil, und hostet 1 -2 junge Menschen aus anderen Ländern Europas hier in Salzburg.

Nach langwierigen, zwei Jahre dauernden Verhandlungen mit AKM / LSG hat FS1 ab Jänner 2016 wieder alle Rechte für die Austrahlung von Musik.

FS1 gewinnt im Dezember 2015 einen zweiten Medienpreis: Der FS1-Sendungsmacher Kurt Bauer wird für seine Produktion “Arm sein – was dann?” mit dem “Journalismuspreis von unten 2015” der Armutskonferenz ausgezeichnet.

Im Juli 2015 feiert FS1 mit der “3 Jahre FS1 Sause” seinen Geburtstag. Es war eine fette Party im Hof des Kunstquartiers Salzburg und live mitten in deinem Fernsehen.

Ein Civilmedia Award ging im Mai 2015 in der Kategorie “Entertainment & Arts” an das Kultmagazin von FS1.

Im Rahmen eines EUREGIO-Projekts startet Anfang 2015 ein FS1-Flagshipformat für Jugendliche: SO!TV

Anfang 2015 formulierte FS1 eine Vision des Senders für 2022.

FS1 Alpha: Aufbau 2012 – 2014

Erstmals führte im Mai 2014 FS1 gemeinsam mit der Radiofabrik die Konferenz Civilmedia durch.

Anfang 2014 startet FS1 in Kooperation mit dem Dachverband Salzburger Kulturstätten das Kultmagazin als Eigenproduktion und Flagship-Format.

Im Dezember 2013 gründet FS1 das Tochterunternehmen FS1 Infrastruktur GesmbH zur Verwaltung des Inventars und für zukünftige Vorhaben im Bereich Technologie und Entwicklung.

Seit Juni 2013 ist der Live-Stream von FS1 in Betrieb.

Die Video-On-Demand-Plattform von FS1 geht im Jänner 2013 in einer offenen Beta-Phase online.

FS1 Preview: Sendestart 2012

Am 15.6.2012 geht das Studio von FS1 in der Bergstrasse 12 mit einer Senderparty in Betrieb.
Start der Website fs1.tv.


April 2012: Gründung der Betriebs-GesmbH. Der Vor-Verein bringt sein Vermögen in die GesmbH ein und löst sich auf. Durch Gründung & Beteiligung des Vereins der FS1-SendungsmacherInnen an der BetriebsgesmbH wird das Ziel eingelöst, den ProduzentInnen Einfluss bei FS1 einräumen.

Ab April 2002: Start der Ausbildung FS1-Academy

16. Februar 2012: Sendestart FS1 mit der Programm-Phase “FS1 Preview” im Kabel der Salzburg AG.

Jänner 2012: Planungsbeginn Studio & Infrastruktur, Besetzung Kernteam.
Pressekonferenz zum Start von FS1.

Etablierung 2010 – 2011

Oktober 2011 bis Ende 2011: Der Verein reicht das neue Konzept für 2012 bei der RTR ein. Ende Dezember werden EUR 193.400,-­ durch Beiratsentscheidung der Behörde bewilligt.
Die Stadt Salzburg stellt EUR 20.000,-­ Kofinanzierung (kumulierte Förderung aus 2011 und 2012) für den Sendestart in Aussicht. Signale aus dem Land Salzburg sind positiv. Der Verein erachtet die Finanzierung für ausreichend, um das Projekt umzusetzen.

Im Dezember 2011 werden Verträge mit dem Kunstquartier für Sendestandort und der der Salzburg AG für Einspeisung ins digitale Kabelnetz abgeschlossen.

September 2011: Das mobile Teilkonzept von FS1 (Studiobus) wird als Projekt “Transporter” beim Landespreis “Wahre Landschaft” eingereicht. Die Mittel 2011 für FS1 werden nach Ausschreibung durch die RTR hauptsächlich an Linz und Wien vergeben.

Sommer 2011: Das Konzept von FS1 wird an die realpolitischen Gegebenheiten (Unsicherheiten Land Salzburg) angepasst, ein modularer Stufenplan entwickelt: in ersten Phase soll mit einem TV im Norden Salzburgs (Stadt, Flachgau, Tennengau) mit Studioinfrastruktur in der Stadt Salzburg begonnen, in einer zweiten Phase, und erst bei ausreichenden Finanzierungen, auf das gesamte Bundesland ausgedehnt werden.

Akzente und Spektrum beschließen, FS1 weiter zu unterstützen, aber wegen notwendiger politischer Arbeit und damit verbundenen Unsicherheiten in den Organisationen sich nicht an der GesmbH zu beteiligen. Das Kunstquartier (Pressverein) wird als Partner für den Standort von FS1 gewonnen. Das neue Konzept 2012 mit dem neuen Standort wird informell der Bundesbehörde RTR vorgestellt.

Juni 2011: Die VertreterInnen des Projekts beschließen, die Situation und die Gefahr einer “vergebenen Chance” an die Öffentlichkeit zu tragen, und den Start zu verschieben. EUR 128.500,-­ an Bundesmitteln werden an die RTR zurückgezahlt bzw. nicht abgerufen. Die Stadt Salzburg beschließt im Kulturausschuss eine Anschubfinanzierung von EUR 10.000,-­ für FS1.

Februar bis März 2011: Die RTR kündigt an, nicht in Anspruch genommene Gelder des NKRF mit Jahresmitte 2011 neu auszuschreiben. Und verweist beispielhaft auf FS1.

In einem offiziellen Brief an David Brenner (SPÖ) und Gerlinde Rogatsch (ÖVP) werden beide Kooalitionspartner im Bundesland auf den drohenden Terminverlust hingewiesen, und an den damit drohenden Verlust an Bundesmittel erinnert, sollten keine Landeskofinanzierungen möglich sein. Informell wird die Stadtfinanzierung wieder zurückgezogen, die im Dezember 2010 positiv von politischen Vertreterinnen der Stadt kommuniziert wurde. Ebenfalls informell verweisen politische VertreterInnen des Landes auf “Schwierigkeiten in der Rahmenfindung für eine Finanzierung” (Medienfond).

Anfang November 2010 bis Februar 2011: VertreterInnen der Gesellschafter führen fast 40 Gesprächstermine mit allen politischen Klubs der Stadt Salzburg, des Landes und anderen Gebietskörperschaften, um das Projekt vorzustellen, und die Kofinanzierungen zu erreichen: laut Planbudget 2011 benötigt der Sender EUR 40.000,-­ von der Stadt und EUR 50.000,-­ vom Land, mit einer Zusage bis spätestens März 2011, um fristgerecht die Umsetzung einzuleiten, und bis spätestens 30.6.2011 auf Sendung zu sein.

Anfang November 2010 bis Dezember 2010: Der Name des Senders wird auf “FS1 – Freies Fernsehen Salzburg” festgelegt.
Aktion Film, Akzente, Dachverband der Salzburger Kulturstätten, Radiofabrik und Spektrum beschließen den Eintritt als Gesellschafter in die 2011 zu gründende, nicht-kommerzielle “Community TV Salzburg BetriebsgesmbH”, und stellen das Stammkapital von EUR 35.000,-­ für die Gesellschaft.

September 2010: Das “Community TV Salzburg” wird beim NKRF mit einem umfangreichen Konzept eingereicht. Ende Oktober 2010 weist der NKRF dem “Community TV Salzburg” für einen Halbjahresbetrieb 2011 Mittel von EUR 128.000,-­ zu. Wachstumspotentiale des Fonds für die nächsten Jahre sind offensichtlich. Bedingung ist ein Sendestart Mitte 2011.

Sommer 2010: Der Verein “Community TV Salzburg” wird gegründet, um eine unkomplizierte Organisationsform für die Antragstellung zu haben. Von den Organisationen erfolgt der öffentliche Aufruf, Sendungskonzepte einzureichen. Umfangreiche Kooperationgespräche mit über 30 Organisationen werden geführt, auf verschiedensten Ebenen mit dem Projekt zusammenzuarbeiten.
Es erfolgen Vorgespräche mit der zuständigen Behörde RTR für Finanzierung, und mit der Salzburg AG wegen Distribution. Bei der Komm Austria wird das Projekt als zukünftiger Rundfunkveranstalter für 2011 registriert.

Frühsommer 2010: Die Organisationen Aktion Film, Akzente, Dachverband der Salzburger Kulturstätten, Radiofabrik und Spektrum beschließen, gemeinsam ein Konzept auszuarbeiten, und dieses beim “NKRF – Nichtkommerziellen Rundfunkfond” der RTR für 2011 einzureichen.

Gründung 2009 – 2010

24. März 2010 Kickoff Jazzit: Bei der öffentlichen Gründungsveranstaltung wird das Projekt erstmals vorgestellt.

Anfang 2010 wird in Zusammenarbeit mit dem IMB (Martin Seibt, Markus Weisheitinger-Herrmann) und einer Reihe an anderen Personen & Organisationen die Arbeit an der Gründung aufgenommen.

Am 17.6.2009 beschliesst der Vorstand der Radiofabrik, dass der Verein zur Förderung von freien, lokalen Radio- und Fernsehprojekten – Freier Rundfunk Salzburg ein “Community-TV Salzburg” mit ehestmöglichen Sendestart entwickeln wird.

Am 17.2.2009 stellt  stellt die Radiofabrik auf Initiative des Radiofabrik Geschäftsführers Alf Altendorf in einer Pressekonferenz die Gründung eines “Community Fernsehens” als Teil einer breiten “Alternativ-Landesmedien-Offensive” der Öffentlichkeit vor.

Die Bundesregierung beschließt 2009 nach jahrelangen Verhandlungen die Einrichtung des “NKRF – ­Nichtkommerziellen Rundfunkfonds” für nicht-kommerzielle Medien in Österreich. Damit wird erstmals der 3. Mediensektor offiziell anerkannt, und aus dem Bundesanteil der Rundfunkgebühren finanziert. Das seit langem geforderte “Gebührensplitting” (Gebühren kommen nicht nur dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zugute) wird dadurch auf Bundesebene eingeführt. Eine Entsprechung für die Landesmedienabgaben ist in den meisten Bundesländern weiter ausständig.

Anhang: FS1 Jahresberichte

FS1 BetriebsgesmbH – Jahresbericht 2018 PDF
FS1 BetriebsgesmbH – Jahresbericht 2017 PDF
FS1 BetriebsgesmbH – Jahresbericht 2016 PDF
FS1 BetriebsgesmbH – Jahresbericht 2015
PDF
FS1 BetriebsgesmbH – Jahresbericht 2014 PDF
FS1 BetriebsgesmbH – Jahresbericht 2013 PDF
FS1 BetriebsgesmbH – Jahresbericht 2012 PDF

Artikel aktualisiert am 19.07.2019