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Arge OpenMind 03 Artgenossinnen Collaboration 01

ARGE Kultur | Open Mind Festival

Die vier­tei­li­ge Dis­kurs­rei­he ARTGENOSS*INNEN setzt sich mit den kom­ple­xen Bezie­hungs­ge­flech­ten zwi­schen den Arten aus­ein­an­der und ver­tieft die Gedan­ken­be­we­gung des Fes­ti­vals – vom Anth­ro- und Cht­hu­lu­zän. Im Zen­trum steht hier­bei das Tier Mensch und sein sich wan­deln­des Selbst­ver­ständ­nis. Fra­gen der Macht, Ethik und Moral spie­len dabei eben­so eine Rol­le wie die der Bio­lo­gie und Tech­no­lo­gie. Dar­über dis­ku­tie­ren wir mit Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und pra­xis­na­hen Expert*innen.

Im ers­ten Teil – SUPRE­MA­CY – geht es um Gewalt­ver­hält­nis­se des Men­schen zu ande­ren Arten. Ver­ant­wort­lich dafür sei­en, so die Phi­lo­lo­gin Gabrie­la Kom­patscher-Guf­ler, „nach­hal­tig wir­ken­de Phä­no­me­ne der ’west­li­chen’ Kul­tur wie grie­chi­schen Phi­lo­so­phie und Chris­ten­tum“, die „eine deut­li­che Gren­ze zwi­schen Men­schen und ande­ren Tie­ren zogen“. Man­che dar­wi­nis­ti­schen Schu­len mei­nen in der gra­vie­ren­den Aus­brei­tung des Men­schen und dem Kli­ma­wan­del vor allem bio­lo­gi­sche Popu­la­ti­ons­ab­läu­fe zu erken­nen. Kann uns der Kli­ma­wan­del in mora­li­scher Hin­sicht also egal sein? Küm­mert er uns nur, solan­ge er die eige­ne Spe­zi­es betrifft? Oder ist das Ver­hält­nis des Men­schen zur soge­nann­ten Natur doch von sich aus ein ethisch begrün­de­tes? Und: Gibt es mora­li­sche Kate­go­rien, die ohne die Unter­schei­dung zwi­schen Natur und Mensch auskommen?

Vor ca. 30.000 Jah­ren begann der Mensch erst­ma­lig ein ande­res Lebe­we­sen, den Hund, zu domes­ti­zie­ren. Bis heu­te leben Men­schen und Tie­re mit­ein­an­der. Als Haus­tie­re sind sie unse­re engs­ten Begleiter*innen, als Pfle­ge­tie­re hel­fen sie Kran­ken und mit ihren beson­de­ren Fähig­kei­ten sind sie Teil von For­schungs- und Kunst­pro­jek­ten. Die­se viel­fäl­ti­gen Bezie­hungs­ver­hält­nis­se machen deut­lich, dass ein gewalt­frei­er und kol­la­bo­ra­ti­ver Umgang zwi­schen den Arten nicht nur mög­lich, son­dern seit lan­gem eta­bliert ist. Wie unter­schei­den wir aber zwi­schen Tie­ren, die wir lie­ben und Tie­ren, die wir benut­zen? Mit wel­chen Spe­zi­es kön­nen wir in Kon­takt tre­ten und wel­che blei­ben uns schein­bar ver­schlos­sen? Und wel­che Vor­stel­lun­gen ver­ber­gen sich hin­ter Begrif­fen wie Natur, Kul­tur, Mensch oder Wildnis?

Dar­über dis­ku­tie­ren wir mit der Phi­lo­lo­gin Gabrie­la Kom­patscher-Guf­ler, dem Lei­ter der Bio­di­ver­si­täts­da­ten­bank des ‚Hau­ses der Natur’ in Salz­burg, Robert Lind­ner, und dem Geschäfts­füh­rer des Ver­eins BIO AUS­TRIA Salz­burg, Andre­as Schwaig­ho­fer, mit der Phi­lo­so­phin und Lyri­ke­rin Mara-Daria Cojo­ca­ru, dem Thea­ter­re­gis­seur Ste­fan Kae­gi (Rimi­ni Pro­to­koll) und dem Hun­de­trai­ner Mat­thi­as Leinich.


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