Verband & Charta

VCFÖ — Verband Community Fernsehen Österreich

Logos Okto, dorf, FS1 in 3D

1140 Wien, Miss­in­dorf­stras­se 21/12
ZVR 211401517, -> Abfra­ge ZVR

Der VCFÖ (Ver­band Com­mu­ni­ty Fern­se­hen Öster­reich) ist die Inter­es­sen­ver­tre­tung für Com­mu­ni­ty TV´s in Öster­reich.

Der Ver­band hat drei Mit­glie­der (dorf, OKTO und FS1) und hat sei­nen Sitz in Wien.

Die Mit­glie­der ver­pflich­ten sich u.a. zur Ein­hal­tung der Char­ta für Com­mu­ni­ty Fern­se­hen in Öster­reich.

Obmann: Alf Alten­dorf (FS1)
Schrift­füh­rer: Otto Tre­metz­ber­ger (dorf)
Kas­sier: Chris­ti­an Jung­wirth (Okto)

Der VCFÖ ist Mit­glied im CMFE (Com­mu­ni­ty Media Forum Euro­pe).


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Ver­band Frei­er Rund­funk Öster­reich (VFRÖ)

Seit Juli 2020 ist FS1 Mit­glied im Ver­band Frei­er Rund­funk Öster­reich. Der VFRÖ hat 16 nicht-kom­mer­zi­el­le Rund­funk­ver­an­stal­ter — 14 Freie Radi­os und 2 Com­mu­ni­ty TVs — als Mit­glie­der und ist die all­ge­mei­ne Inter­es­sen­ver­tre­tung der öster­rei­chi­schen Com­mu­ni­ty Medi­en. Er hat sei­nen Sitz eben­falls in Wien.

Charta des Freien Rundfunks Österreich in der Fassung 2020

“Freie Radi­os und Com­mu­ni­ty TVs sind nicht-kom­mer­zi­el­le Rundfunkveranstalter*innen. Sie sind unab­hän­gi­ge, gemein­nüt­zi­ge und nicht auf Pro­fit aus­ge­rich­te­te Medi­en­un­ter­neh­men, die einen Offe­nen Zugang der All­ge­mein­heit zur Medi­en­pro­duk­ti­on sowie deren ter­res­tri­scher und digi­ta­ler Dis­tri­bu­ti­on bereit­stel­len. Ziel ist es, so eine brei­te­re Betei­li­gung der Bevöl­ke­rung vor allem im Kon­text ter­res­trisch sen­den­der Medi­en zu ermög­li­chen und auf die­sem Wege einen wesent­li­chen Bei­trag zur Mei­nungs­viel­falt im Rund­funk zu leis­ten. Als drit­ter Rund­funk­sek­tor erwei­tern Freie Radi­os und Com­mu­ni­ty TVs neben öffent­lich-recht­li­chen und kom­mer­zi­el­len Rund­funk­ver­an­stal­tern die Meinungsvielfalt.

1. Offener Zugang / Public Access

Freie Rundfunkveranstalter*innen geben allen Per­so­nen und Grup­pen inner­halb des gesetz­li­chen Rah­mens die Mög­lich­keit zur unzen­sier­ten Mei­nungs­äu­ße­rung und Infor­ma­ti­ons­ver­mitt­lung. Vor­rang haben dabei sozia­le, kul­tu­rel­le und eth­ni­sche Min­der­hei­ten sowie sol­che Per­so­nen und Grup­pen, die wegen ihrer gesell­schaft­li­chen Mar­gi­na­li­sie­rung oder sexis­ti­schen oder ras­sis­ti­schen Dis­kri­mi­nie­rung in den Medi­en kaum oder nicht selbst­be­stimmt zu Wort kommen.

2. Partizipation

Freie Rundfunkveranstalter*innen stel­len Trainings‑, Pro­duk­ti­ons- und Ver­tei­lungs­mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung. Sie bil­den Platt­for­men loka­ler und regio­na­ler Medi­en­pro­duk­ti­on sowie Musik‑, Kunst- und Kul­tur­pro­duk­ti­on. Sie sind offen für gesell­schafts­po­li­ti­sche Initia­ti­ven und für gesell­schaft­lich oder medi­al mar­gi­na­li­sier­te Com­mu­nities und Per­spek­ti­ven. Sie laden die Bevöl­ke­rung zur akti­ven Betei­li­gung ein, spie­geln die gesell­schaft­li­che, kul­tu­rel­le und sprach­li­che Viel­falt ihrer Ver­sor­gungs­ge­bie­te wider und för­dern den Dialog.

3. Gemeinnützigkeit / Nicht-Kommerzialität / Faire Arbeitsbedingungen

Freie Rundfunkveranstalter*innen ste­hen nicht im Pri­vat­ei­gen­tum Ein­zel­ner, son­dern sind gemein­sam von ihren Nutzer*innen getra­ge­ne gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen. Ihre Tätig­keit ist nicht auf Gewinn aus­ge­rich­tet. Ihre Pro­gram­me ver­fol­gen das Prin­zip der Wer­be­frei­heit. Zur Stär­kung ihrer Unab­hän­gig­keit bemü­hen sich die Frei­en Rundfunkveranstalter*innen um unter­schied­li­che Ein­nah­me­quel­len. Die Finan­zie­rung erfolgt zum Bei­spiel durch öffent­li­che För­de­run­gen, Mit­glieds­bei­trä­ge, Koope­ra­tio­nen, Spen­den und Spon­so­ring. Mit fai­rer Bezah­lung von Mitarbeiter*innen und Hono­rar­kräf­ten för­dern sie gute Arbeitsbedingungen.

4. Transparenz / Organisation

Im Frei­en Rund­funk sind die Orga­ni­sa­ti­on und die Aus­wahl­kri­te­ri­en für Sen­dun­gen trans­pa­rent und nach­prüf­bar zu gestal­ten sowie öffent­lich zugäng­lich zu machen. Ihre Mitarbeiter*innen set­zen sich aktiv mit Benach­tei­li­gun­gen aus­ein­an­der. gemein­sam von ihren Nutzer*innen

5. Lokalbezug / Regionale Entwicklung

Freie Rundfunkveranstalter*innen ver­ste­hen sich als loka­le und regio­na­le Medi­en, die regio­na­le Ent­wick­lung nach­hal­tig und posi­tiv auf sozia­ler, öko­lo­gi­scher und öko­no­mi­scher Ebe­ne beein­flus­sen. Freie Rundfunkveranstalter*innen han­deln nach dem Grund­satz ‘Den­ke glo­bal, hand­le lokal!’, fun­gie­ren als Sprach­rohr der loka­len Bevöl­ke­rung und füh­ren regio­na­le The­men und Pro­duk­tio­nen in inter­na­tio­na­ler Ver­net­zung und Koope­ra­ti­on fort. Freie Rundfunkveranstalter*innen arbei­ten aktiv zusam­men, so zum Bei­spiel durch gemein­sa­me Media­the­ken, Pro­gramm­aus­tausch oder die gemein­sa­me Rea­li­sie­rung von media­len, kul­tu­rel­len, künst­le­ri­schen oder gesell­schafts­po­li­ti­schen Projekten.

6. Unabhängigkeit / Journalistische Qualität

Freie Rundfunkveranstalter*innen sind in ihren Eigentümer*innenverhältnissen, Orga­ni­sa­ti­ons­for­men, Herausgeber*innenstrukturen und in der Pro­gramm­ge­stal­tung unab­hän­gig von staat­li­chen, kom­mer­zi­el­len und reli­giö­sen Insti­tu­tio­nen und poli­ti­schen Par­tei­en.
Sie för­dern eine sorg­fäl­ti­ge, unab­hän­gi­ge und unbe­que­me Bericht­erstat­tung und ver­pflich­ten sich frei­wil­lig dem Ehren­ko­dex für die öster­rei­chi­sche Presse.

7. Antidiskriminatorischer & politischer Anspruch

Freie Rundfunkveranstalter*innen för­dern eine selbst­be­stimm­te, soli­da­ri­sche und eman­zi­pa­to­ri­sche Gesell­schaft. Sie tre­ten für freie Mei­nungs­äu­ße­rung, Mei­nungs­viel­falt, Gleich­be­rech­ti­gung, Men­schen­wür­de und Demo­kra­tie ein.
Sie arbei­ten aktiv gegen Dis­kri­mi­nie­rung auf­grund von Geschlecht, Gen­der, Sexua­li­tät, sozia­ler oder eth­ni­scher Her­kunft, Reli­gi­on, Haut­far­be, kör­per­li­cher oder geis­ti­ger Fähig­kei­ten, Spra­che oder Alter.
Sie för­dern den Gedan­ken eines star­ken, eini­gen und soli­da­ri­schen Euro­pas und unter­stüt­zen die Zie­le und Wer­te der Euro­päi­schen Uni­on.”


Die Tätig­kei­ten der öster­rei­chi­schen Com­mu­ni­ty Medi­ens fol­gen der Emp­feh­lung des Euro­pa­rats an die Mit­glied­staa­ten für Medienpluralismus

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