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Mozarteum-Theateraufführung: Milchstraße

Abschluss­pro­duk­ti­on des Jahr­gangs Schau­spiel 2015
Kei­ne Panik! Aus den Wei­ten des Alls sieht die Erde immer noch aus wie ein wun­der­schö­ner, klei­ner sma­rag­de­ner Stern. Erst bei einer nähe­ren Betrach­tung wird der Befall durch den Men­schen sicht­bar. Die­se Spe­zi­es, die den Wis­sen­schaft­lern noch immer Rät­sel auf­gibt: Wie kann ein Lebe­we­sen nur so dumm und schei­ße sein, und dann gleich­zei­tig wie­der so süß und nied­lich?

Doch trotz die­ser merk­wür­di­gen Ano­ma­lie, schaff­te es der Mensch die­sen schö­nen Pla­ne­ten Erde rest­los zu bevöl­kern. Er gelang­te bis in die Sphä­ren der Musik, erschuf den Tanz, (er erfand Schein­wer­fer und den Thea­ter­ne­bel) und stand schließ­lich auf der Büh­ne des Thea­ters im Kunst­Quar­tier in Salz­burg. Dort gehen nun zehn Ver­tre­ter die­ser Spe­zi­es dem Rät­sel auf den Grund. Mit der Hil­fe von Bonn Parks Figu­ren wol­len sie her­aus­fin­den, war­um wir den Men­schen nicht has­sen kön­nen, ohne ihn zu lie­ben.

So rot­tet sich der Chor der fie­sen Schauspielstudent*Innen zusam­men zum Syn­chron­schwim­men, weil uns Men­schen das Was­ser bis zum Hal­se steht. Und selbst die Hel­den unse­rer Spe­zi­es kämp­fen gegen das dro­hen­de Ertrin­ken: Hei­di Klum kann nicht auf­hö­ren zu essen, Kim Jong-un möch­te die Koreas wie­der­ver­ei­ni­gen und Trump blu­tet gegen Armut und gegen Waf­fen. Schön­heit und Grau­sam­keit lie­gen oft nah bei ein­an­der. Aber am Ende ist es doch eine Lie­bes­er­klä­rung an die Mensch­heit.

Fin­de das Video in unse­rem Pro­gramm.

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