In der vorletzten Woche vor der endgültigen Schließung der traditionsreichen Bäckerei Itzlingers begleitet diese Slow-TV-Sendung drei Bäcker durch eine ihrer intensivsten Nächte. Ohne Kommentar und ohne Inszenierung entsteht ein ruhiges, authentisches Porträt handwerklicher Arbeit im Rhythmus der Nacht.
Wenn am Mittwochabend gegen 21:00 Uhr der erste Bäcker mit dem Mischen des Teigs beginnt, ist die Backstube noch still. Nach und nach treffen die anderen ein, Handgriffe greifen ineinander, Routinen entfalten sich. Die Nacht auf Donnerstag ist die arbeitsreichste der Woche – jeder Ausfall würde die Abläufe ins Wanken bringen, jede Bewegung zählt.
Stundenlang entstehen Brote und Gebäck in konzentrierter Stille, begleitet nur von den Geräuschen der Maschinen, dem Kneten des Teigs und dem Öffnen der Öfen. Gegen 5:00 Uhr morgens verlässt einer der Bäcker die Backstube, um die frische Ware zur Schranne nach Salzburg zu bringen und den Stand aufzubauen. Währenddessen reinigen die anderen sorgfältig ihren Arbeitsplatz, bis gegen 7:00 Uhr die Nacht ihr Ende findet.
Die Sendung lädt dazu ein, die Zeit zu entschleunigen und den oft unsichtbaren Arbeitsalltag hinter einem alltäglichen Lebensmittel bewusst wahrzunehmen – eine stille Hommage an ein Handwerk, das zusehends verschwindet.

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