Dein Programm

JBZ | Rückkehr zu menschlichen Erfahrungsräumen?

Im Gespräch mit Hans Holz­in­ger von der Robert-Jungk-Biblio­thek für Zukunfts­fra­gen (JBZ) plä­diert Mari­an­ne Gro­ne­mey­er dafür, uns in der Pan­de­mie nicht gänz­lich abs­trak­ten Zah­len über Infi­zier­te und Todes­fäl­le zu über­ant­wor­ten, son­dern die eige­nen Erfah­run­gen zu kul­ti­vie­ren. Wir soll­ten uns dage­gen aus­spre­chen, Men­schen in Risi­ko­grup­pen ein­zu­tei­len, und das Leid in der Welt jen­seits von Coro­na nicht ver­ges­sen. Die Chan­cen für eine Wen­de stün­den gut, weil wir in der Kri­se die Erfah­rung gemacht haben, wie gut es tut, etwas nicht zu brau­chen, und weil Nach­bar­schaft ganz neu erleb­bar gewor­den ist. Den­noch bestehe die Gefahr einer Ent­mün­di­gung in einer sol­chen Kri­se, die sich ver­fes­ti­gen könn­te. Mari­an­ne Gro­ne­mey­er ist Autorin von Büchern wie “Ler­nen mit begrenz­ter Haf­tung”, “Weil genug genug ist” oder “Die Gren­ze. Ein Para­dox der Moder­ne”, in dem ein Kapi­tel eben der Fal­le unse­res Glau­bens an Grenz­wer­ten gewid­met ist.


Bitte akzeptiere YouTube-Cookies um dieses Video ansehen zu können. Mit deinem Einverständnis werden Inhalte von YouTube, einem externen Anbieter, geladen.

Mehr Informationen findest du in YouTube's Datenschutzrichtlinie.

Wenn du einverstanden bist wird deine Auswahl gespeichert und die Seite neu geladen.

Diese Sendung findest du:


Wir streamen dich!

Wir streamen dich!

Du bist Kunst- und Kulturschaffende*r und deine Performance wurde gecancelt?

Wir streamen dich in TV & Internet!