Dein Programm

Kunst- und Kulturpreisverleihung 2018

Das Land Salz­burg ver­gibt jähr­lich Prei­se und Sti­pen­di­en. Jedes Jahr im Herbst lädt das Kunst­re­fe­rat des Lan­des Salz­burg zu einer gro­ßen Ver­an­stal­tung in den Cara­bi­nie­ri­saal der Salz­bur­ger Resi­denz, bei der alle Kunst­prei­se des Jah­res aus den ver­schie­de­nen Spar­ten ver­lie­hen wer­den.

FS1 doku­men­tier­te die­ses Event und pro­du­zier­te dar­über hin­aus die Künstler*innenportraits der Gewinner*innen. Im FS1-Pro­gramm vom 06.12. — 13.12. wird die eigent­li­che Kul­tur­preis­ver­lei­hung aus­ge­strahlt. In den dar­auf­fol­gen­den Wochen fol­gen:

Jahresstipendien

Foto­gra­fie: Sira-Zoé Schmid. Sie arbei­tet im erwei­ter­ten Feld der Foto­gra­fie und erforscht die viel­schich­ti­gen Mög­lich­kei­ten mul­ti­me­dia­ler Bil­dung. Die Aus­ein­an­der­set­zung mit sozio­kul­tu­rel­len The­men sind die Grund­la­ge für ihre Arbeit.

Medi­en­kunst: Mar­lies Pöschl. Aus­ge­hend von kol­la­bo­ra­ti­ven Pro­jek­ten und ver­schie­de­nen For­men des Aus­tauschs schafft Mar­lies Pöschl mul­ti­per­spek­ti­vi­sche Fil­me und Instal­la­tio­nen. Sie ver­steht Fil­me­ma­chen als sozia­le Pra­xis und bezieht den Pro­zess­cha­rak­ter des Films als Ko-Autor in ihre Arbeit mit ein.

Musik: Kat­rin Klo­se. Die Vio­lis­tin erhielt mit sechs Jah­ren den ers­ten Gei­gen­un­te­richt und stu­diert heu­te Kom­po­si­ti­on am Mozar­te­um Salz­burg. Ihr Gewin­ner­pro­jekt ist die Kurz­oper “Nacht­son­ne”.

Film: Bern­hard Wen­ger. Der gebo­re­ne Hal­lei­ner sam­mel­te pro­fes­sio­nel­le Set­er­fah­rung in Wien und stu­dier­te Film­wis­sen­schaf­ten. Er gewann diver­se Prei­se, unter ande­rem auf dem 39. Film­fes­ti­val Max Ophüls und der Gra­zer Dia­go­na­le. Der­zeit schreibt Wen­ger sein ers­tes Lang­film-Dreh­buch.

Lite­ra­tur: Ste­pha­nie Prähau­ser. Sie ist Autorin, Künst­le­rin, Per­for­me­rin, Gesichts­a­kro­ba­tin und Begrün­de­rin der Lite­ra­tur­werk­statt Lite­ra­tur­lob­by­land sowie die Her­aus­ge­be­rin zahl­rei­cher Publi­ka­tio­nen.

Bil­den­de Kunst: Alex­an­dra Baum­gart­ner. Aus­gangs­ma­te­ri­al ihrer Arbei­ten sind gefun­de­ne Foto­gra­fien, altes Mobi­li­ar, Fund­stü­cke, Objek­te und All­tags­ge­gen­stän­de. Die­se wer­den durch mini­ma­le Ein­grif­fe in einen neu­en Kon­text gestellt wobei sich die Arbeits­wei­se über unter­schied­li­che Medi­en und hin zu kon­zep­tu­el­len Fra­ge­stel­lun­gen erstreckt.

Dar­stel­len­de Kunst: Tomasz Simato­vic. Der in Slo­we­ni­en gebo­re­ne Cho­reo­graf, Tän­zer und Per­for­mance-Künst­ler mit Sitz in Öster­reich ent­wi­ckelt die Idee von “Par­ti­ci­pa­to­ri­um”. Dabei han­delt es sich um eine Samm­lung von Arbei­ten, die sich auf die Ent­wick­lung von Per­for­mance und cho­reo­gra­phi­schen Kon­zep­ten für die Par­ti­zi­pa­ti­on von Zuschau­ern kon­zen­triert.

Architektur

Archi­tek­tur­preis: hob­by a. hob­by a/Wolfgang Maul gewinnt den Archi­tek­tur­preis für die Boul­der­bar Salz­burg /Schallmoos.

Sti­pen­di­um: Horst P. Lech­ner und Lukas Ploy­er: Lech­ner und Ploy­er the­ma­ti­sie­ren in ihrer Mas­ter­ar­beit der Kunst­uni­ver­si­tät Linz Metho­den und Stra­te­gien zur Umwand­lung des Fluss­rau­mes der Salz­ach in eine pul­sie­ren­de Lebens­ader mit hohen städ­te­bau­li­chen Opti­mie­run­gen.

Skulptur

Skulp­tur­preis: David Eisl. Eisl hat das Stu­di­um für bil­den­de Küns­te in Wien besucht. Sei­ne Arbeit beschäf­tigt sich mit der Poli­tik von Reprä­sen­ta­ti­on und den Bezie­hun­gen und Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen Visi­on, Pro­jek­ti­on, Per­zep­ti­on und Dezep­ti­on.

Soucek Sti­pen­di­um: Pav­la Czeiner­o­va. Im Kon­text der #MeToo-Debat­te fragt sie sich: Wie füh­len wir Frau­en uns in unse­rer Haut? Wie bedeu­tend ist für uns unse­re Weib­lich­keit? Czeiner­o­va erstell­te ein Kunst­werk aus Prä­ge­druck und Per­for­ma­tio­nen.

Bildung Block 1

Gro­ßer Kunst­preis der Bil­den­den Kunst: Man­fred Grübl. Er ver­tritt einen weit gefass­ten Kunst­be­griff. Sei­ne viel­sei­ti­ge Arbeit umfasst Instal­la­tio­nen, Per­for­mance, Foto, Video und Skulp­tur bzw. stellt eine Wei­ter­füh­rung die­ser Medi­en dar.

Bildung Block 2

Lehrer*innenpreis für Kul­tur­ver­mitt­lung in Schu­len: Eva Maria Eßl. Die Leh­re­rin orga­ni­sier­te ein Pro­jekt zum The­ma Selbst­stän­dig­keit – selbst­stän­dig sein für Schüler*innen, bei wel­chem unter ande­rem Künst­le­rin Eli­sa­beth Strauß mit­wir­kend war.

Lan­des­preis für kul­tu­rel­le Bil­dung: Andrea Folie und Kat­rin Rei­ter. Die Grün­de­rin­nen des Ver­eins „IKULT. Inter­kul­tu­rel­le Pro­jek­te und Kon­zep­te“ wur­den für das Pro­jekt „Ankom­mens­tour Quer­beet“ aus­ge­zeich­net wel­che unter­schied­li­che Akteu­re wie kul­tu­rel­le Ein­rich­tun­gen, Bürger*innen und Bil­dungs- und Wirt­schafts­in­sti­tu­tio­nen ein­bin­det, und so einen But­tom-up-Ansatz schafft.

Rauriser Preise

Rau­ri­ser Lite­ra­tur­preis: Raphae­la Edel­bau­er. Die öster­rei­chi­sche Autorin publi­zier­te diver­se Lite­ra­tur­wer­ke. Die Jury ent­schied sich für das Pro­s­a­de­büt „Ent­de­cker. Eine Poe­tik“.

Rau­ri­ser För­de­rungs­preis: Flo­ri­an Gant­ner. Der gebo­re­ne Mit­ter­sill und mitt­ler­wei­le in Wien ansäs­si­ge Schrift­stel­ler hat diver­se lite­ra­ri­sche Aus­zeich­nun­gen erhal­ten. Den För­de­rungs­preis erhält er für „Daki­zo“, sein aktu­el­les Roman­pro­jekt.

Schau in unser Pro­gramm!

FS1 Auf­nah­me & Pro­duk­ti­on: Fri­da Kram­mel, Qend­re­sa Beri­sha, Phil­ipp Lei­nert, Chris­to­pher Eber­le, Mar­kus Weis­he­it­in­ger-Her­mann, Eli­sa Vis­ca, Dani­el Par­zer & Domi­ni­que Brass.


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