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Der Stachel im Fleisch | 40 Jahre nach Zwentendorf

“Bei Mar­tin Was­ser­mair waren Gabrie­le Schwei­ger (Müt­ter gegen Atom­ge­fahr) und Fried­rich Witz­any (Anti-Atom-Akti­vist der ers­ten Stun­de) zu Gast.

Am 5. Novem­ber 1978 sprach sich eine knap­pe Mehr­heit der öster­rei­chi­schen Wahl­be­rech­tig­ten in der ers­ten Volks­ab­stim­mung der Zwei­ten Repu­blik gegen die Inbe­trieb­nah­me des Atom­kraft­werks Zwen­ten­dorf aus. In der natio­na­len Erzäh­lung gilt die­ses Nein seit nun­mehr vier Jahr­zehn­ten als Mahn­mal gegen die nuklea­re Gefahr sowie auch als ein­träch­ti­ges Bekennt­nis für eine atom­frei­en Zukunft. Vor die­sem Hin­ter­grund ruft auch das run­de Jubi­lä­um 2018 die Erin­ne­rung an die Über­win­dung einer gegen­über der Kern­ener­gie lan­ge Zeit gespal­te­nen Gesell­schaft wach und fei­ert die Ableh­nung in Öster­reich erneut als immer­wäh­ren­des Selbst­ver­ständ­nis.

Im Mit­tel­punkt des Gesprächs stan­den daher u.a. Fra­gen, wie inner­halb von 40 Jah­ren aus einer kon­flikt­rei­chen Inter­es­sen­ge­menge­la­ge eine brei­te Alli­anz gegen Atom­kraft in Öster­reich ent­ste­hen konn­te, wel­che Rol­le das Land mit dem in der Ver­fas­sung fest­ge­leg­ten Nein im inter­na­tio­na­len Kampf gegen die nuklea­re Bedro­hung spielt und womit die Anti-Atom-Bewe­gung vor allem im Hin­blick auf zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen ihre Aktua­li­tät begrün­det.”


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