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Literaturtage_Rauris_Hotschnig Frischmuth

Rauriser Literaturtage | Alois Hotschnig & Barbara Frischmuth

Der zwei­te Welt­krieg tobt und eine jun­ge Nor­we­ge­rin wird von einem deut­schen Sol­da­ten geschwän­gert. Auf Betrei­ben der Akti­on Lebens­born zieht sie mit ihrem Sohn nach Vor­arl­berg. Dort ler­nen die jun­ge Mut­ter und ihr Sohn die Abwehr­re­ak­ti­on gegen alles „Ande­re“ ken­nen. Ver­bohrt­heit der öster­rei­chi­schen Bevöl­ke­rung, Aus­gren­zung und Ver­schwö­run­gen machen das Leben der klei­nen Fami­lie unmög­lich. Vie­le Kin­der lit­ten unter dem­sel­ben Übel und waren betrof­fen. Alo­is Hot­sch­nig ver­fass­te aus der auto­bio­gra­phi­schen Geschich­te des Schau­spie­lers Heinz Fitz den Roman Der Sil­ber­fuchs mei­ner Mutter.

Die Natur als Haupt­ak­teu­rin. Schon bevor der Nach­hal­tig­keits­ge­dan­ke en vouge war, mach­te Bar­ba­ra Frischmuth auf die Ver­gäng­lich­keit und die End­lich­keit der Natur und ihre Res­sour­cen auf­merk­sam- mit Hil­fe von mys­ti­schen Wesen und einem femi­nis­ti­schem Tenor. Seit­her hat sie zahl­rei­che Roma­ne und Erzäh­lun­gen, Kin­der­bü­cher, Hör­spie­le und Thea­ter­stü­cke ver­öf­fent­licht, zuletzt die Bän­de Dein Schat­ten tanzt in der Küche und Natur und die Ver­su­che, ihr mit Spra­che bei­zu­kom­men (bei­de 2021 erschie­nen). Gär­ten und Natur­land­schaf­ten, aber auch Tie­re spie­len in Frischmuths Tex­ten eine wich­ti­ge Rolle.


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